User:AnTransit/Schwarzer Tod und Amikäfer

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Created page with 'mini|Ausstellungsplakat '''Schwarzer Tod und Amikäfer''' ist der Titel einer Wanderausstellung zur Geschichte biologischer Waffen und biologischer Kriegsführung, die im Jahre 2000 aus der ab 1998 in Schloss Sachsenburg gezeigten Ausstellung „Die Sachsenburg und der biologische Krieg“ hervorging.{{Literatur |Autor=Erhard Geißler |Titel=Schwarzer Tod und Amikäfer. Biologische Wa...'

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[[Datei:Wanderausstellung Plakat.png|mini|Ausstellungsplakat]]
'''Schwarzer Tod und Amikäfer''' ist der Titel einer [[Wanderausstellung]] zur Geschichte [[Biologische Waffe|biologischer Waffen]] und biologischer Kriegsführung, die im Jahre 2000 aus der ab 1998 in [[Schloss Sachsenburg]] gezeigten Ausstellung „Die Sachsenburg und der biologische Krieg“ hervorging.{{Literatur |Autor=Erhard Geißler |Titel=Schwarzer Tod und Amikäfer. Biologische Waffen und ihre Geschichte. Anmerkungen zu einer Ausstellung. |Auflage=2., überarbeitete |Verlag=C.G.Roßberg |Ort=Frankenberg/Sa. |Datum=2001}}

== Ausstellungstitel ==
Der Titel der Ausstellung bezieht sich zum einen auf die früher als „[[schwarzer Tod]]“ bezeichnete [[Pest]]. Deren Erreger sind dual-threat agents, natürlich vorkommende infektiöse [[Reagens|Agenzien]] und potentielle [[Biologische Waffe|biologische Kampfmittel]]. Gegen sie sollten im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in einem im Schloss Sachsenburg errichteten Institut für Mikrobiologie der [[Wehrmacht]] [[Impfstoff]]e hergestellt werden.

Auch [[Kartoffelkäfer]] als Pflanzenschädlinge sind dual-threat agents. Bereits im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden sie als biologische Kampfmittel in Erwägung gezogen. Im Zweiten Weltkrieg wurden sie erprobt, aber nicht eingesetzt.{{Literatur |Autor=Erhard Geissler |Titel=Kartoffelkäfer als dual-threat agents. |Hrsg=E. Höxtermann, J. Kaasch, M. Kaasch, R.K. Kinzelbach |Sammelwerk=Berichte zur Geschichte der Hydro- und Meeresbiologie und weitere Beiträge der 8. Jahrestagung der DGGTB. Verhandlungen zur Geschichte und Theorie der Biologie |Band=5 |Verlag=Verlag für Wissenschaft und Bildung |Ort=Berlin |Datum=2000 |Seiten=209-237}} 1950 war die Kartoffelkäferplage in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] kaum zu beherrschen. Die Partei- und Staatsführung verbreitete die Behauptung, die Kartoffelschädlinge seien von US-Flugzeugen abgeworfen worden.[https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/32511/610339.pdf?sequence=1&isAllowed=y ''Kartoffelkäfer, Biologische Kriegsführung und politische Propaganda''] in ''Schauplätze und Themen der Umweltgeschichte''. Göttingen, 2009, S. 97–102 (PDF, 8,7 MB) Agrarstaatssekretär und SED-Politbüromitglied [[Paul Merker]] gab dem Käfer den Namen [[Kartoffelkäfer#Kartoffelkäfer in der Propaganda|Amikäfer]],[https://www.mdr.de/geschichte/ddr/politik-gesellschaft/umwelt/kartoffelkaefer-plage-verschwoerung-propaganda-usa-100.html ''Wie die DDR gegen den imperialistischen Kartoffelkäfer kämpfte''] bei mdr.de vom 14. Dezember 2020 nachdem er am 15. Juni 1960 in einem Brief an [[Walter Ulbricht]] vorgeschlagen hatte, dass die Kartoffelkäfer „nur noch Amikäfer genannt werden sollten“.Erhard Geißler: ''Kartoffelkäfer als dual-threat agents'' in [https://edoc.mdc-berlin.de/id/eprint/4418/ ''Berichte zur Geschichte der Hydro- und Meeresbiologie und weitere Beitraege der 8.Jahrestagung der DGGTB. Verhandlungen zur Geschichte und Theorie der Biologie, Bd.5''], S. 221

== Ausstellungshintergrund ==
Der Generalarzt [[Walter Paul Schreiber]] hatte im [[Nürnberger Prozesse|Nürnberger Prozess]] behauptet, im Schloss Sachsenburg bei [[Frankenberg/Sa.|Frankenberg]] in [[Sachsen]] sei 1943 ein Biowaffen-Institut eingerichtet worden. In dem sei es um die Entwicklung von Pesterregern als biologische Kampfmittel gegangen.{{Literatur |Autor=Erhard Geißler |Titel=Biologische Waffen - Nicht in Hitlers Arsenalen. Biologische und Toxin-Kampfmittel in Deutschland von 1915 bis 1945 |Hrsg=Horst Fischer, Gert Krell, Gottfried Niedhard |Sammelwerk=Studien zur Friedensforschung |Band=13 |Auflage=2., überarbeitete |Verlag=LIT |Ort=Münster |Datum=1999 |ISBN=3-8258-2955-3 |Seiten=769}} Das wurde später von zahlreichen Autoren ungeprüft kolportiert, zumal über das Institut nichts Näheres bekannt war. Schloss Sachsenburg lag in der damaligen [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]]. Deshalb hatten die Experten der US-amerikanischen [[Alsos-Mission]], die bei Kriegsende die deutschen Rüstungsaktivitäten analysierten, keinen Zugang zu der Anlage. Auch in den Dokumenten aus dem Archiv von Oberkriegsarzt [[Heinrich Kliewe]], dem führenden deutschen Biowaffen-Experten, die bei Kriegsende in die Hände der Alsos-Analysten fielen, fanden sich keine Hinweise auf ein in Schloss Sachsenburg eingerichtetes Biowaffeninstitut.

In den 1990er Jahren recherchierte der Bioethiker [[Erhard Geißler]] vom [[Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft|Max Delbrück Centrum]] für Molekulare Medizin im Auftrag des [[Stockholm International Peace Research Institute|Stockholmer Instituts für internationale Friedensforschung]] (SIPRI) mit Unterstützung der [[Volkswagenstiftung|Volkswagen-Stiftung]] zur Geschichte der biologischen Kriegsführung.{{Literatur |Autor=Erhard Geissler, John Ellis van Courtland Moon |Titel=Biological and Toxin Weapons: Research, Development and Use from the Middle Ages to 1945. |Hrsg=SIPRI |Sammelwerk=Chemical & Biological Warfare Studies |Band=18 |Verlag=Oxford University Press |Ort=Oxford |Datum=1999 |ISBN=0-19-829579-0}} Im [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]] stieß er dabei im Bestand „[[Bundesgesundheitsamt]]“ auf Unterlagen zum „Institut für Mikrobiologie der Wehrmacht Sachsenburg“,Bundesarchiv R86/4210 die der Aufmerksamkeit der Alsos-Mission entgangen waren. Den Akten zufolge war 1943 im Schloss ein geheimes mikrobiologisches Institut der Wehrmacht eingerichtet und dort auch mit Pesterregern gearbeitet worden. Diese Arbeiten galten allerdings dem Zweck der Impfstoffherstellung{{Literatur |Autor=Erhard Geißler |Titel=Biologische Waffen -Nicht in Hitlers Arsenalen |Auflage=2., überarbeitete |Verlag=LIT |Ort=Münster |Datum=1999 |Seiten=577-618, 889-894}} und, im Gegensatz zu Schreibers Behauptungen, nicht der Vorbereitung offensiver bakteriologischer Kriegsführung. Schreiber hatte, vermutlich unter sowjetischem Druck, im Nürnberger Prozess gelogen.{{Literatur |Autor=Erhard Geißler |Titel=Biologische Waffen - Nicht in Hitlers Arsenalen |Auflage=2., überarbeitete |Verlag=LIT |Ort=Münster |Datum=1999 |Seiten=773}}

== Stationäre Vorläuferausstellung „Die Sachsenburg und der biologische Krieg“ ==
[[Datei:Die Ausstellung unterm Dach der Sachsenburg.jpg|mini|Wegen Baufälligkeit musste die stationäre Ausstellung im [[Schloss Sachsenburg]] unters Dach ausweichen]]

Der 1994 gemachte Aktenfund zum „Institut für Mikrobiologie der Wehrmacht Sachsenburg“ war Anlass, den Verdacht zu entkräften, Schloss Sachsenburg habe ein Biowaffeninstitut beherbergt. Mit Unterstützung von Mitgliedern des Heimatvereins [[Frankenberg/Sa.|Frankenberg]] sowie von Susanne Hahn vom [[Deutsches Hygiene-Museum|Deutschen Hygiene-Museum Dresden]] wurde 1998 im Schloss – in dem zu dieser Zeit schon Exponate zu seiner Geschichte gezeigt wurden – eine Ausstellung mit dem Titel „Die Sachsenburg und der biologische Krieg“ eingerichtet.{{Literatur |Autor=Erhard Geißler, Susanne Hahn |Titel=Die Sachsenburg und der biologische Krieg |Hrsg=Amin Geus, T. Junker, H.-J. Rheinberger, C. Riedl-Dorn und M. Weingarten |Sammelwerk=Repräsentationsformen in den biologischen Wissenschaften. Verhandlungen zur Geschichte und Theorie der Biologie |Band=3 |Verlag=Verlag für Wissenschaft und Bildung |Ort=Berlin |Datum=1999 |Seiten=233-244}} Bei der Gestaltung der Ausstellung halfen Zeitzeugen. Die Schwester des verstorbenen Institutsdirektors Hermann Gildemeister stellte Dokumente zur Verfügung. Auch der ehemalige stellvertretende Leiter des Instituts, SS-Hauptsturmführer [[Helmut Bauer (Mediziner)|Helmut Bauer]], konnte ausfindig gemacht und befragt werden. Zwei ehemalige Mitarbeiterinnen standen zu Interviews bereit und überließen auch Briefe und Tagebuchnotizen.

In den fünf zur Verfügung stehenden Räumen wurden nicht nur Exponate ausgestellt, die das Sachsenburger Institut betrafen, sondern auch andere Objekte zum Thema Biokrieg, die vom [[Campus Berlin-Buch|Biomedizinischen Forschungscampus Berlin-Buch]], vom Deutschen Hygiene-Museum Dresden, vom [[Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft|Max-Delbrück-Centrum]], vom [[Middlebury Institute of International Studies at Monterey|Monterey Institute of International Studies]] in Kalifornien sowie vom Berliner [[Robert Koch-Institut]] zur Verfügung gestellt wurden. Auch Kartoffelkäfer wurden thematisiert. Sie waren nicht gegen die DDR eingesetzt worden; entsprechende Behauptungen 1950 bezüglich des Einsatzes von „Amikäfern“ durch die „US-Imperialisten“ waren eine Desinformationskampagne der DDR-Führung gewesen. Für dieses Thema stellten die [[Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft]] in [[Berlin-Dahlem]], das [[Deutsches Historisches Museum|Deutsche Historische Museum]] und das [[Museum für Naturkunde (Berlin)|Museum für Naturkunde Berlin]] weitere Exponate zur Verfügung. Das [[Archiv der Akademie der Künste|Bertolt-Brecht-Archiv Berlin]] überließ Kopien von [[Bertolt Brecht|Brechts]] Entwürfen seines Gedichtes über die „Amikäfer“.

Als die Ausstellungsräume im Schloss Sachsenburg wegen Baufälligkeit geschlossen wurden, wurde die Ausstellung unter dem Dach des Schlosses weiter gezeigt.

Zu einer Ausstellungserweiterung im Jahr 2000 trug die Teilnahme am Wettbewerb „Wissenschaft im Dialog“ der deutschen Wissenschaftsverbände bei. Die Ausstellung wurde mit einem mit 40.000 [[Deutsche Mark|DM]] dotierten Preis ausgezeichnet.{{Literatur |Titel=Schwarzer Tod und Amikäfer. |Hrsg=Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft |Sammelwerk=Wirtschaft & Wissenschaft spezial |Verlag=Essen |Ort=Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft |Datum=2001 |Seiten=18-19}} Da das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin einen ähnlich hohen Betrag beisteuerte, konnte die Ausstellung in Schloss Sachsenburg erheblich erweitert werden.

== Wanderausstellung „Schwarzer Tod und Amikäfer“ ==
[[Datei:Wanderausstellung in der URANIA Berlin.png|mini| Die Wanderausstellung in der [[Urania (Berlin)|Urania Berlin]] im Wissenschaftssommer 2001]]
[[Datei:Milton Leitenberg in der Sanitätsakademie der Bundeswehr in München.png|mini|Der US-Experte Milton Leitenberg besucht die Wanderausstellung in der [[Sanitätsakademie der Bundeswehr]] in München, 2001]]

Aufbauend auf der Erweiterung der stationären Ausstellung im Jahr 2000 entwickelten Mitarbeiter der Forschungsgruppe Bioethik des Max-Delbrück-Centrums eine aus 30 Schautafeln bestehende [[Wanderausstellung]] mit dem Titel „Schwarzer Tod und Amikäfer“ und dem Untertitel „Biologische Waffen und ihre Geschichte“.

In der ersten Abteilung wurden auf fünf Tafeln die wichtigsten Biowaffen („das dreckige Dutzend“) behandelt, darunter die Erreger des [[Milzbrand]]s, die im Ersten Weltkrieg erstmals als Kampfmittel eingesetzt wurden. Um „Biosabotage im ersten Weltkrieg“ ging es in der zweiten Abteilung. In der dritten Abteilung beschäftigten sich neun Tafeln und zahlreiche weitere Exponate mit „Biologischen Kampfmitteln vor und während des Zweiten Weltkriegs“. Hier ging es unter anderem um [[Adolf Hitler|Hitlers]] Verbot, aktive biologische Kriegsführung vorzubereiten. Es ging auch um Einrichtungen, in denen offensiv und defensiv motivierte Biowaffenaktivitäten betrieben wurden. Dabei stand das in Schloss Sachsenburg errichtete „Institut für Mikrobiologie der Wehrmacht“ im Mittelpunkt. In der vierten Abteilung beschäftigten sich drei Tafeln mit dem Thema „Bioterrorismus“. Sechs Tafeln und zahlreiche weitere Objekte behandelten in der fünften Abteilung das Thema „Kartoffelkäfer greifen an“. In der letzten Abteilung ging es auf drei Tafeln um die völkerrechtliche „Kontrolle der Bio- und Toxin-Waffen“ und deren Realisierung.

Vier Jahre lang tourte die Wanderausstellung durch Deutschland und war auch in der Schweiz in [[Basel]] zu sehen. Auf Anregung des Medizin-Historikers [[Armin Geus]] wurde sie im Jahr 2000 in dem von ihm in [[Neuburg an der Donau]] eingerichteten [[Biohistoricum]] gezeigt.{{Literatur |Autor=Alexander Bogner |Titel=Mit den Waffen der Natur |Sammelwerk=DIE ZEIT |Datum=2000-02-24|Nummer=9|Ort=Hamburg}}[https://www.mdc-berlin.de/de/news/archive/2000/20000518-_schwarzer_tod_und_amik_fer____er_ffnung_e ''“Schwarzer Tod und Amikäfer” – Eröffnung einer Ausstellung über Biowaffen auf Schloss Sachsenburg''] bei Max-Delbrück-Centrum vom 18. Mai 2000 Im Rahmen der Initiative „Wissenschaft im Dialog-Initiative“ des Stifterverbandes wurde sie in den Wissenschaftssommern 2002 und 2003 in der [[Urania (Berlin)|Berliner Urania]] und im [[Kurfürstliches Schloss (Mainz)|Kurfürstlichen Schloss Mainz]] präsentiert. Die Bundeswehr war interessiert und holte die Exposition in die [[Sanitätsakademie der Bundeswehr|Sanitätsakademie München]], zur [[Schule ABC-Abwehr und Gesetzliche Schutzaufgaben|ABC- und Selbstschutzschule Sonthofen]] und ins [[Militärhistorisches Museum der Bundeswehr|Militärhistorische Museum Dresden]]. Auch wurde sie im Max-Delbrück-Centrum gezeigt, eröffnet von Staatssekretär Walter Stützle vom [[Bundesministerium der Verteidigung]] und von Torsten Sohns, dem Kommandeur der Sanitätsakademie der Bundeswehr. In den [[Zivildienstschule]]n [[Karlsruhe]], [[Seelbach (Schutter)|Seelbach]] und [[Sondershausen]] wurde sie präsentiert und diskutiert. Auch in [[Erfurt]], [[Hamburg]] und [[Hilden]] stieß die Ausstellung auf großes Interesse: „In Erfurt“, so berichtet der Stifterverband, „studierten während der 'langen Nacht der Museen' 30 Besucher noch nachts um halb zwei die Tafeln der Ausstellung“.

== Rezeption ==
[[Datei:Eine der Tafeln zum Bioterrorismus.jpg|mini|hochkant|Eine der Tafeln zum Bioterrorismus]]
Die Wanderausstellung stieß auf großes Interesse, vor allem ab Ende 2001. Dies beruhte auf den [[Anthrax-Anschläge 2001|Anthrax-Anschlägen]] in den USA nach den [[Terroranschläge am 11. September 2001|Terroranschlägen vom 11. September 2001]].Marija Latkovic: [https://taz.de/Das-ABC-der-Biowaffen/!1131703/ ''Das ABC der Biowaffen''] in [[Die Tageszeitung|taz]] vom 11. Januar 2002 Die Versendung von „[[Milzbrand]]briefen“ sorgte weltweit für Angst vor Bioterror-Aktionen und auch in Deutschland wurden derartige Briefsendungen[https://www.spiegel.de/politik/deutschland/milzbrand-der-bio-terror-erreicht-deutschland-a-165942.html ''Der Bio-Terror erreicht Deutschland''] in [[Der Spiegel]] vom 2. November 2001 und [[Trittbrettfahrer (Kriminologie)|Trittbrettfahreraktionen]] festgestellt.Mark Benecke, Martin Moser, Michael Trepkes, Norbert Spauschus: [https://benecke.com/pdf/mark_benecke_milzbrandbriefe_antrax_kriminalistik_pdf.pdf ''Milzbrandbriefe - Eine neue Waffe des Terrorismus? Oder: Bacillus anthracis auch in Deutschland?''] in [[Kriminalistik (Zeitschrift)|Kriminalistik]] 2/2002, S. 112–116 Ab 2005 ließ das Interesse an der Ausstellung deutlich nach, vor allem weil die mit den „Milzbrandbriefen“ ausgelöste Furcht vor Bioterrorismus weitgehend abgeklungen war.{{Literatur |Autor=Erhard Geissler |Titel=Biowaffen und Desinformation |Sammelwerk=Berliner Zeitung |Seiten=7. Mai 2021}}

== Literatur ==
* Erhard Geißler: ''Schwarzer Tod und Amikäfer: Biologische Waffen und ihre Geschichte - Anmerkungen zu einer Ausstellung'', 2001[https://edoc.mdc-berlin.de/id/eprint/4630/ ''Schwarzer Tod und Amikaefer : Biologische Waffen und ihre Geschichte - Anmerkungen zu einer Ausstellung ''] bei Max-Delbrück-Center

== Weblinks ==
{{Commonscat|Schwarzer Tod und Amikäfer}}
* [https://www.professorerhardgeisslersbilanz.de/biologische-waffen-geschichte-und-kontrolle/schloss-sachsenburg-und-der-biokrieg/schwarzer-tod-und-amikaefer-eine-ausstellung Ausstellungsbeschreibung]
* [https://www.professorerhardgeisslersbilanz.de/biologische-waffen-geschichte-und-kontrolle/schloss-sachsenburg-und-der-biokrieg ''Schloss Sachsenburg und der Biokrieg'']

== Einzelnachweise ==


{{SORTIERUNG:Schwarzer Tod und Amikafer}}
[[Kategorie:Wanderausstellung]]
[[Kategorie:Biologische Waffe]]
[[Kategorie:Deutsche Militärgeschichte]]
[[Kategorie:Erstveranstaltung 2000]]
[[Kategorie:Ausstellung in Deutschland]]